Erik Spielmann *1975

Erik Spielmann  (*1975 in Albstadt)

Spielmann studierte an der staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei Prof. Ch. Brudi. Neben seiner Lehrtätigkeit für Bildende Kunst wandte er sich seit 2014 intensiv des eigenen künstlerischen Schaffens zu.

Im Mittelpunkt seiner figürlichen Imaginationen steht die Frau, als Verkörperung des Lebens und der Sinnlichkeit.

Seine grafisch anmutenden, intuitiv entstandenen Werke erscheinen häufig surreal und zeichnen sich dennoch auch oft durch eine poppig-flächige Farbigkeit aus, weshalb auf der Stilebene seine Arbeit der Pop-Art zugeschrieben werden kann. Inhaltlich hingegen werden seine Werke durch das Prinzip der japanischen Ästhetik durchdrungen, welches für ihn darauf dringt die Simultaneität von Wahrheit und Sinnlichkeit im Kontext einer Entwicklung, einer Neuordnung zu visualisieren.

Im intuitiven Zeichenprozess werden viele Werke immer wieder auf den Kopf gestellt. Bezugnehmend auf bedeutungsvolle Wendepunkte im Leben, sind so manche Bilder „wendbar“, wobei der Betrachter selbst entscheiden kann wie er vor dem Bild stehen möchte. Wo oben und unten ist liegt dabei im Auge des Betrachters.

„Kunst und Ästhetik bilden für mich eine Symbiose, in der nur durch diese sich ein schöpferisches Potential entfaltet, das alles durchdringt und durch unaussprechlich-subtile Weise, seine Wirkung entfaltet.“